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Was ist die Manuelle Strukturanalyse?
Als "manuelle Strukturanalyse" wird ein Konvolut von Untersuchungen und Befunden bezeichnet, die auf speziellen Untersuchungstechniken aus der Manuellen Medizin beruhen und die Muskel- und Gelenkstrukturen weiterführend beurteilen helfen – daher der Begriff "manuelle Strukturanalyse". Die Wissenschaftliche Grundlage bilden hochkarätige Forschungsarbeiten, vornehmlich aus der zweiten Hälfte der 90er Jahre, veröffentlicht in führenden internationalen Fachzeitschriften.
Wann sollten Zahnärzte eine Manuelle Strukturanalyse durchführen?
Nach den o.g. Studien ergänzt die manuelle Strukturanalyse die "klassische" klinische Funktionsanalyse bei Patienten mit Verdacht auf eine craniomandibuläre Dysfunktion. Diese zusätzlichen Untersuchungen helfen dabei die klinische Diagnose zu verfeinern und die Behandlungsperspektiven besser abzuschätzen. Sie ermöglicht beispielsweise eine sichere Unterscheidung, ob Schmerzen im Gelenkbereich vom Kiefergelenk selbst oder von den nahegelegenen Kaumuskeln verursacht sind. Es handelt sich dabei um eine Untersuchung, die die klassische klinische Funktionsanalyse im Sinne des "klinischen Funktionsstatus" ergänzt, nicht ersetzt! Die DGFDT und die DGZMK haben dies auch in ihrer Stellungnahme zur klinischen Funktionsanalyse schon 2003 so festgestellt und veröffentlicht.
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