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Das Arbeitsbuch
Klinische Funktionsanalyse


in der Fachpresse...

    4. Auflage

...und in Briefen an den Verlag

 
Tagungsbestpreis Auszeichnung
mit dem Tagungsbestpreis
Das Diagnoseschema
in den Kapiteln 3.3 und 3.4

wurde von der Arbeitsgemeinschaft
für Funktionsdiagnostik und Therapie
in der DGZMK im Jahr 2001 mit dem Tagungsbestpreis ausgezeichnet.


Stellungnahmen in Briefen an den Verlag


Zur vierten Auflage:
Die 4. erweiterte und aktualisierte Auflage des „Klassikers“: Klinische Funktionsanalyse ist in seinem thematischen- und didaktischen Aufbau sehr gut gelungen und sollte als Lehrbuch in keiner funktionell geprägten Praxis fehlen. Das vorgestellte Konzept ist hervorragend strukturiert und schnell umsetzbar. Bei diesem Arbeitsbuch handelt es sich für mich um einen Leitfaden, der sich einer breiten wissenschaftlichen Grundlage bedient und die klinische Funktionsanalyse verständlich strukturiert hat. Besonders hervorzuheben ist in der neuen Auflage die Aktualisierung der einzelnen Themen und die Einbindung der manuellen Strukturanalyse als diagnostischen Baustein.
Ich gratuliere den Autoren zu diesem gelungenen Buch!
Dr. Johannes Heimann, Frankfurt am Main
14.5.2012

Zur dritten Auflage:
Danke für das wunderbare Buch - ganz toll!
Sabrina Schnitger, Physiotherapeutin, Bad Wiessee
15.3.2007

Zur zweiten Auflage:
Das Buch läßt mich nicht los!
Bin endlich 1x durch und habe viel gelernt.
Dr. Clemens Streblow, Hannover

Herzliche Gratulation zum Arbeitsbuch "Klinische Funktionsanalyse".
Das Warten hat sich offensichtlich gelohnt!
Dr. Lutz Krause, Chemnitz

Das ist ja ein richtiges Opus geworden - ich bin sehr beeindruckt. Endlich mal was neues auf dem deutschen Markt. Besonders gefiel mir, dass Ihr die aktuellen Diskussionen in der deutschen CMD Szene ein bisschen reflektiert und eventuell strittige Argumente mit ordentlichen Quellen belegt habt. Außerdem fand ich die orthopädischen und physiotherapeutischen Abschnitte sehr gelungen.
Diesen wichtigen Teilgebieten wird, soweit ich das überblicke, - abgesehen vom Bu- & Lotzmann - endlich der gebührende Stellenwert zugewiesen. Im Gegensatz zum eben erwähnten Bildatlas bleibt ihr aber auf dem Teppich in Sachen Diagnostik, so dass auch der Einsteiger mit wenig Mühe einen schönen Leitfaden zur Hand hat.
Dr. Matthias Lange, Universität Rostock

Ihr Buch ist nicht nur sehr schön geworden,
sondern auch einfach zu lesen!!!
ZA Christian Stoica, Karlsruhe

Ihr Buch Klinische Funktionsdiagnostik finde ich sehr gut
Dr. Ralf Weigelt, Berlin
 
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“ (4. Auflage)
Journal of Craniomandibular Function 2012;4(1):95–98


Rezension des Buches
„Klinische Funktionsanalyse –
Manuelle Strukturanalyse, Interdisziplinäre Diagnostik“

Auszüge aus der Rezension...
(...) Mit etwa 40% neuem Textmaterial löst die neue Auflage den Anspruch der fachlichen Aktualisierung ein.
(...)
Von besonderer Wichtigkeit ist die in diese Auflage neu aufgenommene Darstellung und inhaltliche Aufarbeitung der manuellen Strukturanalyse als essenzieller diagnostischer Baustein. Die Methodik der manuellen Struktur- analyse, wie sie von Gert Groot Landeweer vor mehr als 20 Jahren entwickelt und gemeinsam mit Axel Bumann in Deutschland etabliert wurde, wird hier in einer leicht reduzierten Version vorgestellt. Die manuelle Funktionsanalyse wurde bereits in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts auf internationaler Ebene mit Nachdruck in die Funktionsdiagnostik integriert. Mit der Zeit hat sie sich dabei als eigenständige Untersuchung ergänzend zur klassischen Funktionsanalyse nach Krogh-Poulsen etabliert und ist mittlerweile wissenschaftlich anerkannt (was in diesem Buch sehr gut dokumentiert wird).
(...)
Das auf den neuesten Stand gebrachte Buch besticht bei Abdeckung aller wichtigen Themen durch seinen unerreicht klaren didaktischen Aufbau, dem ein originäres Konzept und eine dazugehörige Diagnose-Software zugrunde liegen. Es handelt sich um ein Arbeitsbuch auf breiter wissenschaftlicher Grundlage mit umfangreichen Literaturverweisen, das einen wichtigen Leitfaden für jeden darstellt, der sich mit der zahnärztlichen Funktionslehre beschäftigt. Die einheitliche grafische Gestaltung, die gut gewählte Einteilung, die inhaltliche Abstimmung der Kapitel nebst der Auswahl an hochkarätigen Autoren machen es zu einem Werk wie aus einem Guss, das in jeder zahnärztlichen Praxis nicht nur stehen, sondern auch komplett gelesen werden sollte.

Dr. med. dent. Jan Wiesner, Praxis für Zahnheilkunde, Frankfurt/Main

Den vollen Text der Rezension finden Sie
auf der Webseite des Journal of Craniomandibular Function.

 
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“ (4. Auflage)
Zahnmedizin uptodate, Nr. 6, Dezember 2011

CMD – verstehen und behandeln in allen Facetten

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) umfassen neben den Funktionsstörungen des stomatognathen Systems auch Symptome und Ursachen anderer medizinischer Disziplinen. Die Diagnostik und Therapie bedürfen besonderer Kompetenzen des behandelnden (Zahn)Arztes, der Umgang mit betroffenen Patienten setzt eine strukturierte Diagnostik voraus und erfordert eine differenzierte Therapie. Für die inzwischen 4. neu überarbeitete Auflage konnten die Autoren erneut hochkarätige Beiträge deutschsprachiger Spezialisten gewinnen. Sie bemühen sich, durch die Konzeption dieses Buches und durch anschauliche Illustrationen Licht und Ordnung in die Flut neuer Erkenntnisse in diesem Fachgebiet zu bringen. Die Autoren gehen besonders in den Teilaspekten der Ätiologie und Diagnostik ins Detail. ohne aber den roten Faden zu verlieren. Somit kann dieses Buch mit Fug und Recht dem Anspruch an ein Lehrwerk für Studierende, Interessierte und Praktizierende für die klinische Funktionsanalyse genügen. Neben dem eigenen Diagnostikkonzept und dem praktikablen Screening wird auch auf das zusätzlich erwerbbare Computerprogramm „CMDfact“ eingegangen, welches vor allem die Dokumentation der Diagnostik vereinfachen soll. Darüber hinaus geben die Autoren auch einen guten Überblick über die anderen Teilaspekte der CMD-Diagnostik und -Therapie. Der interdisziplinäre Gedanke der ZahnMedizin als ein Teil in der CMD-Diagnostik und -Therapie wird hier besonders deutlich.

Angefangen bei der Behandlung des Schmerzes und psychischen Aspekten über orthopädische und physiotherapeutische Grundlagen zu radiologischen Untersuchungsmöglichkeiren bis hin zu otologischen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischen Differenzialdiagnosen wird dem interessierten Leser ein allgemeinmedizinisches Grundwissen vermittelt. Jedes Kapitel wird mit Literaturnachweisen unterfüttert und kann als abgeschlossenes Modul gesehen werden. Außerdem wird dem praktisch orientierten Leser ein Leitfaden für die zahnärztliche Gesprächsführung und ein Behandlungsmanagement für die Funktionsdiagnostik an die Hand gegeben. Dokumentationshilfen, wie Anamnese- und Befundbögen, konsiliarische Formblätter und Aufklärungsbögen werden vorgestellt und können darüber hinaus beim Verlag direkt bestellt werden. Das vorgestellte Konzept lässt sich somit individuell und abhängig von den eigenen Anforderungen und Kompetenzen baukastenarttg realisieren und erweitern. Abgerundet wird dieses Buch mit einem Überblick über die Möglichkeiten der instrumentellen Funktionsdiagnostik und Therapie.

Das ursprünglich als Arbeitsbuch konzipierte Werk kann man als wissenschaftlich aktuelles Lehrwerk der funktionellen Funktionsdiagnostik einstufen und empfehlen. Die Konzeption des Buches erlaubt sowohl einen praktischen Überblick als auch eine profunde theoretische Auseinandersetzung mit der CMD-Problematik. Dabei wird hier vor allem die Rolle des Zahnarztes in einem interdisziplinären Netzwerk deutlich hervorgehoben und gestärkt.

Philipp Emicke, Greifswald
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie, Zentrum für Zahn-, Mund· und Kieferheilkunde, Ernst·Moritz-Arndt·Universität Greifswald

 
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“ (4. Auflage)
ZM 101, Nr. 22A, 16.11. 2011, (3192)

Praxistaugliches Therapiemanagement

Die 4., erweiterte und aktualisierte Auflage des Fachbuchs ist da. Auf 680 Seiten mit 560 Abbildungen gelingt es den Herausgebern, PD Dr. M. Oliver Ahlers und Prof. Dr. H. A. Jakstat, die komplexe Problematik der craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) dem praktisch tätigen Zahnarzt ebeso wie Studierenden oder Vertretern anderer Fachdisziplinen verständlich nahezubringen.

Die Kapitel bauen sinnvoll aufeinander auf und dennoch ist es möglich, sich jedes in sich abgeschlossene Kapitel auch selektiv zu erarbeiten. Um dem multifaktoriellen Geschehen der CMD gerecht zu werden, wird neben der zahnärztlichen klinischen Funktionsanalyse vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit berücksichtigt. Dazu gehören psychische Faktoren ebenso wie die Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichts-chirurgische Differentialdiagnosen, HNO-ärztliche Befunde, die Schmerzchoronifizierung sowie die zahnärztliche Gesprächsführung. Über die instrumentelle Funktionsdiagnostik wird zur Therapie der CMD übergeleitet und ein praxistaugliches Behandlungsmanagement dargestellt. Die Darlegungen sind prägnant und in sich schlüssig und durch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse untermauert.

Den Herausgebern ist es gelungen, namhafte Autoren zu gewinnen und dennoch eine Arbeitsbuch zu konzipieren, das aus einem Guss geschaffen ist und durch seine systematische Darstellung in Wort, Bild und Grafik besticht.

Ingrid Peroz, Berlin

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie
Zahrärzteblatt Schleswig-Holstein
September 2010

JoOO



(...) Ein wichtiger Teil beschäftigt sich mit der instrumentellen Funktionsdiagnostik und der verschiedenen Aspekte von Schienentherapien. Dem praktischen Zahnarzt, der gelegentlich ein wenig ratlos vor der Summe der von ihm und ggf. Kollegen erhobenen Befunde steht, wird ein Leitfaden „Behandlungsmanagement“ an die Hand gegeben.

Schließlich erhält der Zahnarzt noch einen guten Rat mit auf den Weg: Die Auffassung eines Zahnarztes, er könne CMD-Erkrankungen heilen, werde zu fünfzig Prozent ins Leere gehen, weil bestimmte Symptomenbilder aus unterschiedlichsten Kausalitäten her nicht wirklich austherapierbar seien. Man tue gut daran, seinen Patienten diese Erwartungshaltung in geeigneter Weise rechtzeitig zu vermitteln.

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Funktionsstörungen des Kauorgans...
Dr. Ilka Hanke, Düsseldorf
Journal of Orofacial Orthopedics
(Zeitschrift „Fortschritte der Kieferorthopädie“)
6 2007, S. 527f.

JoOO... sind ein weit verbreiteter Befund, dem häufig ein komplexes Geschehen zugrunde liegt. Die Erstellung der Diagnose erfordert daher ein strukturiertes Auswertungsschema, das häufig auch die Einbeziehung anderer Fachdisziplinen beinhaltet. Priv.Doz. Dr. M. Oliver Ahlers, Leiter des CMD-Centrums HamburgEppendorf sowie des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, und Prof. Dr. Holger A. Jakstat, Leiter der Zahnärztlichen Vorklinik und Werkstoffkunde der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde der Universität Leipzig, haben 2001 in einem Arbeitsbuch ihre Klinische Funktionsanalyse vorgestellt, die in diesem Jahr in der 3. erweiterten Auflage erschienen ist. Sie liefert dem Praktiker eine sinnvolle Systematik zur Anamnese, Befunderhebung und Diagnostik bei Patienten mit Funktionsstörungen des cranio-mandibulären Systems.

Passend zum Arbeitsbuch haben die Autoren eine Software "CMDfact" herausgegeben, die mit Hilfe von preisgekrönten Befundbögen durch den Untersuchungszirkel führt und die Erstellung der Diagnose im Ausschlussverfahren unterstützt. Zudem enthält die CD Trickfilme zur Erleichterung der Patientenaufklärung sowie die Möglichkeit der rationellen Erstellung professioneller Arztbriefe aufgrund der erfassten Befunde.



Im Rahmen des vorgestellten Stufen konzeptes ergeben sich auch Hinweise auf notwendige konsiliarische Befundungen bzw. Behandlungen. Ein Abschnitt des Buches erläutert die Zusammenhänge zu anderen Fachgebieten wie Orthopädie, Physiotherapie und Psychosomatik. Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit wird deutlich herausgestellt und lässt die Therapeuten im Team Verständnis für die Arbeit der anderen bekommen. Dabei sind insbesondere die Zusammenhänge zwischen Unterkieferposition und Körperhaltung sehr interessant. Außerdem werden Konsiliarbögen zur Verfügung gestellt, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit vereinfachen. Der Zahnarzt bekommt dabei die Rolle als Koordinator innerhalb der medizinischen Fachgebiete.

Das Arbeitsbuch umfasst knapp 600 Seiten, von denen man sich nicht abschrecken lassen sollte. Sie sind großzügig geschrieben und beinhalten zahlreiche instruktive Abbildungen. Eine einheitliche Nomenklatur und ein konstanter Schreibstil machen das Buch gut lesbar. Das Buch ist insgesamt sehr praxisbezogen und kann schnell umgesetzt werden.

Jedem, der sich in Zukunft mehr mit der Funktionsanalyse und -therapie beschäftigen möchte und bisher noch auf der Suche nach einem abgestimmten Konzept ist, kann ich dieses Buch mit bestem Gewissen empfehlen. Das Buch ist nunmehr sechs Jahre am Leser gereift und die Autoren haben insbesondere diese Neuauflage für eine umfangreiche Neubearbeitung genutzt, so dass ein umfassendes Gesamtwerk entstanden ist. Die wachsende Liste der Koautoren, die dieses Werk unterstützen und erweitern spricht außerdem für sich.

Dr. Ilka Hanke
Düsseldorf

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Funktionsdiagnostik und -therapie
Matthias Lange, Berlin
zmk
zm 99, Nr. 7, 1.4.2009

Das vorliegende Lehrbuch erscheint mittlerweile in der dritten Auflage und bündelt das unter dem Begriff „Hamburger Schule“ über Jahre gewachsene Konzept der interdisziplinären Untersuchung und Therapie auf der Grundlage systematisch bestimmbarer Diagnosen. Wesentlicher Bestandteil der vorgestellten Untersuchungs-methodik ist ein umfangreiches System von Befundbögen, die den Behandler – grafisch und didaktisch hervorragerld aufeinander abgestimmt – bei der Funktionsanalyse begleiten. Den Kern bildet die klassische Untersuchungsmethodik nach Krogh-Pouwell, ergänzt und erweitert um Screening-Instrumente zur raschen Aufdeckung von Nebendiagnosen. So wird es auch für den weniger erfahrenen Untersucher einfacher, den Patienten kompetent zur Abklärung der Differenzialdiagnose und weiteren Behandlung an den Facharzt zu überweisen. Schritt für Schritt werden die einzelnen Untersuchungstechniken in Wort und Bild erläutert.

 


Zur Entscheidungsfindung werden die gewonnenen Befunde tabellarisch entsprechenden Initialdiagnosen zugeordnet, und es werden Schlussfolgerungen für eine adäquate Therapie gezogen. Fast ein Drittel des mit fast 600 Seiten recht imposanten Buches räumen die Herausgeber der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Diagnostik und Therapie von CMD ein. In prägnanter Form werden Einflüsse und Zusammenhänge bei der Entstehung und Ausprägung der CMD von Spezialisten der verschiedenen Fachgebiete beleuchtet.

Stellvertretend sei das Kapitel „Physiotherapeutische Untersuchung und Mitbehandlung“ genannt. Übersichtlich werden unterschiedliche gewebespezifische Diagnose-techniken dargestellt und Behandlungsstrategien für die entsprechenden Erkrankungen vermittelt. Praktische Hinweise zur Verordnung und zur Dokumentalion des Behandlungsverlaufes erleichtern die Integration eines physiotherapeutischen Behandlungsangebols in den Praxisalltag.

Matthias Lange, Berlin

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

„Klinische Funktionsanalyse“ –
eine Erfolgsstory

Dr. Jürgen Dapprich, Düsseldorf
zmk
ZMK , 4 (2008) S.253

Die erste Auflage 2000 war vergriffen, als sie herauskam und die 2. Auflage 2001 ist 2007 ausverkauft und durch die 3. erweiterte Auflage ersetzt worden und das im Eigenverlag (www.dentaConcept.de), ohne Unterstützung und Werbung durch einen großen Verlag – eine tolle Bilanz.

Das Buch ist in allen Kapiteln überarbeitet worden, viele sind neu geschrieben und so auf den neusten Stand gebracht worden. Deshalb lohnt es sich auch für Besitzer der vorigen Auflagen, die neue 3. Auflage zu erwerben.

Was steht nun hinter dem großen Erfolg dieses Buches? Einerseits der große Einsatz der Herausgeber und das seit einigen Jahren immer stärker werdende Interesse der Kolleginnen und Kollegen an der Funktionslehre. Das sieht man an den Fortbildungen und den Kongressen der letzten Jahre über Funktionsdiagnostik und Therapie der Zahnärztekammern: Sachsen, Hamburg, Berlin, Bayern, Brandenburg, dieses Jahr Nordrhein und nächstes Jahr Schleswig-Holstein und Westfalen-Lippe. Andererseits haben Ahlers und Jakstat es vermocht, alles was Rang und Namen in der Funktionsdiagnostik hat, für ihr Buch als Autoren zu gewinnen.

Was mich als funktionstherapeutisch tätigen Praktiker besonders freut, ist die eindeutige Aussage von Ahlers und Jakstat zur Bedeutung der Okklusion und die wichtige Rolle des Einschleifens und/oder Aufbauens für die Behandlung der CMD (im übrigen bestätigen das die Stellungnahmen der DGFDT). Denn die Rolle der Okklusion wird in den letzten Jahren von evidenzbasierten Theoretikern als bedeutungslos hingestellt und das Einschleifen der Zähne als obsolet deklariert, mit negativen Folgen für die betroffenen Patienten.

Neu in der 3. Auflage sind u.a. auch zwei wichtige Kapitel über Schmerz und Schmerztherapie; da hat sich in den letzten Jahren unser Verständnis sehr geändert. Völlig neu ist zudem das Kapitel über Computer-assistierte Diagnostik, das Hobby der beiden Herausgeber, die neue Entwicklungen die computergestützte Funktionsdiagnostik beschreiben und das Vorgehen mit optimierten Befundbögen wesentlich erweitert haben.

Das Fazit des Buches ist aber, dass weder die Okklusion noch die Psyche allein Ursache einer CMD sind, sondern dass die CMD nur ganzheitlich, interdisziplinär mit Orthopäden, Physiotherapeuten, HNO-Ärzten, Schmerztherapeuten und Psychologen diagnostiziert und behandelt werden kann. Besonders die orthopädischen und physiotherapeutischen Aspekte wie Beckenschiefstand, skoliotische Verkrümmung der Wirbelsäule und die Körperhaltung werden in der Zukunft eine immer größere Rolle bei der Diagnostik und Therapie der CMD spielen.

Das Buch hat sich als Standardwerk für die Funktionsdiagnostik etabliert und ist allen Kolleginnen und Kollegen wärmstens empfohlen, denn die Funktion ist die Basis der Zahnmedizin.

Dr. Jürgen Dapprich
www.CMD-Centrum-Düsseldorf.de

 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Interdisziplinäres Konzept zur Diagnostik und Therapie bei CMD
Dr. med. dent. Matthias Lange
Niedergelassener Zahnarzt in Berlin
zp
Zahnmedizin uptodate, 02/2008

Noch vor wenigen Jahren war die Funktionsanalyse eine exklusive Domäne der Zahnärzte. Mit den Erkenntnissen über die multikausalen Zusammenhänge bei der Entstehung kraniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) steht der Zahnarzt heute im Zentrum eines Behandlungskonzepts, das neben Orthopäden und Physiotherapeuten, Psychologen und Schmerztherapeuten, Neurologen und HNO-Ärzte einbindet.

Das vorliegende Lehrbuch erscheint mittlerweile in der dritten Auflage und bündelt das unter dem Begriff „Hamburger Schule“ gewachsene Konzept der interdisziplinären Untersuchung und Therapie auf der Grundlage systematisch bestimmbarer Diagnosen. Wesentlicher Bestandteil der vorgestellten Untersuchungsmethodik ist ein umfangreiches System von Befundbögen. die den Behandler - grafisch und didaktisch hervorragend aufeinander abgestimmt - bei der Funktionsanalyse begleiten. Den Kern bildet die klassische Untersuchungsmethodik nach Krogh-Poulsen. ergänzt und erweitert um ScreeningInstrumente zur raschen Aufdeckung von Nebendiagnosen. Schritt für Schritt werden die einzelnen Untersuchungstechniken in Wort und Bild erläutert. Zur Entscheidungsfindung werden die Befunde tabellarisch entsprechenden Initialdiagnosen zugeordnet und Schlussfolgerungen für eine adäquate Therapie gezogen.

Fast ein Drittel des imposanten Buches räumen die Herausgeber der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Diagnostik und Therapie von CMD ein. In prägnanter Form werden Einflüsse und Zusammenhänge von Spezialisten der verschiedenen Fachgebiete beleuchtet. Stellvertretend sei das Kapitel "Physiotherapeutische Untersuchung und Mitbehandlung" genannt. Übersichtlich werden unterschiedliche gewebespezifische Diagnosetechniken dargestellt und Behandlungsstrategien für die entsprechenden Erkrankungen vermittelt. Praktische Hinweise zur Verordnung und zur Dokumentation des Behandlungsverlaufes erleichtern die Integration eines physiotherapeutischen Behandlungsangebots in den Praxisalltag.

Es wird der theoretische Hintergrund für ein ausgewogenes Diagnoseund Therapiekonzept vermittelt, das slch in Universität und Praxis bewährt hat. Ideal auch für Einsteiger und Studierende.

Dr. med. dent. Matthias Lange
E-Mail: dr.lange@onlinehome.de
Niedergelassener Zahnarzt in Berlin,
Interessenschwerpunkte: CMD. Ästhetisch-funktionelle Rehabilitationen.

 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

auf-gelesen:
Klinische Funktionsanalyse

zkn mitteilungen, 02/2008

Das Buch von Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers und Prof. Dr. Holger A. Jakstat ist seit 1996 auf dem Markt und mittlerweile ein Klassiker.

Ahlers ist Leiter des CMD-Centrums in Hamburg und Jakstat Leiter der zahnärztlichen Vorklinik und Werkstoffkunde am Zentrum für Zahn-, Mundund Kieferheilkunde der Universität Leipzig. Das hier vorliegende Buch ist die dritte überarbeitete Auflage.

Die sechs Kapitel:
1. Standortbestimmung der klinischen Funktionsanalyse,
2. Funktionsstörungen des Kauorgans,
3. Zahnärztliche klinische Funktionsanalyse,
4. Interdisziplinäre Zusammenarbeit,
5. Instrumentelle Funktionsdiagnostik und Therapie,
6. Behandlungsmanagement in der Funktionsdiagnostik.

Das Buch bietet anschauliche Erläuterungen der einzelnen Bestandteile der Untersuchung sowie eine schnelle Umsetzung durch Frage-, Befund- und Konsiliarbögen. Das Zusammenspiel des craniomandibulären Systems mit der Psyche und der Körperhaltung und den orthopädischen Funktionen vor allem der Halswirbelsäule wird anschaulich dargestellt.

Schmerzentstehung und Schmerzdiagnostik werden illustriert und die Abgrenzung akuter wie chronischer Schmerzen wird gezeigt. Auch die Unterscheidung dentaler, dysfunktioneller und anderer Ursachen wird herausgearbeitet.

Das Buch wird sicher nicht umsonst als Lehrbuch, Wegweiser und Nachschlagewerk gerühmt und lohnt die Anschaffung auf jeden Fall.

 

 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Bücherecke:
Klinische Funktionsanalyse - interdisziplinäres Vorgehen
mit optimierten Befundbögen

Dr. Dr. Thomas Greuner

Zahnärzteblatt Sachsen, 08(06) 2007

Jeder Zahnarzt ist vor der Einleitung therapeutischer Maßnahmen aus forensischen Gesichtspunkten dazu verpflichtet, den Patienten auf die Notwendigkeit funktionsanalytischer Leistungen des Cranio-mandibulären Systems hinzuweisen und gemäß den von der DGZMK aufgestellten Indikationen, die den zahnmedizinischen Standard festlegen, durchzuführen.

Mit dem vorliegenden Buch ist es den Autoren gelungen, dem Zahnarzt wie auch dem Studierenden ein Buch in die Hand zu geben, das das Verständnis für Funktionsstörungen des Kauorgans unter funktionellanatomischen, ätiologischen und pathogenetischen Aspekten fördert. Im Zusammenhang mit der Cranio-mandibulären Dysfunktion (CMD) werden das Symptom Schmerz erläutert sowie eine therapieorientierte Gliederung der CMD vorgenommen.

Kern des Buches ist eine von den Herausgebern entwickelte zahnärztlich-klinische Funktionsanalyse. Demjenigen, der lediglich wissen möchte, ob bei seinem Patienten CMD vorliegt, kann zum Screening den von den Autoren entwickelten CMD-Kurzbefund erheben und daraus ableitend Patienten bei entsprechender Befundung an einen Spezialisten verweisen.

Soll hingegen das Kauorgan komplex untersucht werden, erhält der Leser die notwendigen Anleitungen, in deren Anschluss Initialdiagnosen gestellt werden können. In Zusammenarbeit mit Koautoren entsprechender Fachgebiete konnte verdeutlicht werden, dass weitere medizinische Fachdisziplinen bei Bedarf in ein diagnostisches und therapeutisches Gesamtkonzept von CMD einzubeziehen sind. Für die interdisziplinäre Organisation u. a. mit der Orthopädie, Psychosomatik, Physiotherapie und Radiologie wurden eigens Konsiliarbögen entwickelt.

Die interdisziplinäre Betrachtung des Cranio-mandibulären Systems durch die Autoren im Zusammenhang u. a. mit der gesamten Wirbelsäule hat mir in der praktischen Tätigkeit nach Lesen des Buches neue interessante Aspekte eröffnet. Gerade auf diesem Gebiet war das vorliegende Buch für mich ein echter Zugewinn.

Wer sich noch nicht auf ein Anamneseund Diagnoseschema zu Funktionsstörungen des Kauorgans festgelegt hat oder hiermit unzufrieden ist, dem steht mit dieser 3. erweiterten Auflage ein praxistaugliches Arbeitsbuch zur Verfügung. Das Verständnis wird durch viele exzellente Abbildungen erleichtert. Zahlreiche Literaturangaben ermöglichen weitere Recherchen auf diesem Gebiet.

Persönlich habe ich meine Weiterbildung auf dem Gebiet der Funktionsdiagnostik und -therapie bei Professor Bumann erhalten und werde diese von mir praktizierte Manuelle Strukturanalyse (MSA) des Kiefergelenks mit der dazugehörigen Software weiter, geleitet durch das Buch dieser Autoren Bumann/ Lotzmann „Farbatlanten der Zahnmedizin – Funktionsdiagnostik und Therapieprinzipien“, anwenden.

Dem funktionsdiagnostisch und -therapeutisch Interessierten wird mit dem Buch der o. g. Verfasser ein übersichtliches und gut gegliedertes Werk in die Hand gegeben, in dem umfangreiche Grundkenntnisse vermittelt werden.

 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Buchempfehlungen 2007
Jens C. Türp, Hans J. Schindler

Zahnarzt & Praxis, 12/2007
Das in seiner Art einzigartige Vielautorenwerk zur Diagnostik und Therapie der Funktionsstörungen des Kauorgans bietet eine lehrreiche in die weit über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte und bei vielen Niedergelassene äußert populäre „Schule nach Ahlers und Jakstat“. Der aufmerksame Leser, dem auch internationale Werke bekannt sind, wird an der einen oder anderen Stelle auf „deutsche Besonderheiten“ treffen.

 
 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Klinische Funktionsanalyse –
Das Ahlers-Jakstat-Konzept:
Vorstellung eines effizienten Diagnoseschemas für die Praxis

Stefan Dietrich, Univ. Erlangen

Bayrisches Zahnärzteblatt, 10/2004
„ ...Abgerundet wird das Konzept durch ein ausführliches Lehrbuch, eine effiziente Software (CMDfact®) sowie das dazu passende, patentierte Meßinstrument (CMDmeter®). Die Ergebnisse der klinischen Funktionsdiagnostik können bei Bedarf noch durch eine instrumentelle Funktionsanalyse ergänzt werden.

Auch hierfür existiert ein entsprechender Zusatzbogen. Ebenfalls sehr effektiv sind die zusätzlichen Möglichkeiten für Qualitätsmanagement und Abrechnung.

Fazit: Das Ahlers/Jakstat-Konzept stellt einen echten Fortschritt in der zahnärztlichen Funktionsanalyse dar. Besonders für Neueinsteiger, aber auch für erfahrene Praktiker ist das Konzept eine große Bereicherung.“

Den vollständigen Text können Sie seitenweise als
pdf-Dokumente von der Webeite des BZB herunterladen:


http://www.bzb-online.de/okt04/39.pdf

http://www.bzb-online.de/okt04/40.pdf
http://www.bzb-online.de/okt04/41.pdf

 
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„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Klinische Funktionsanalyse
Prof. Dr. W.B. Freesmeyer, Berlin

zm 93, Nr. 20, 16.10.2003
Die Funktionsdiagnostik und damit auch die Funktionstherapie befinden sich in einer Phase des Umbruchs. Voran ging eine Phase der Aufbruchstimmung in den 70er und 80er Jahren, als es durch funktionsdiagnostische Maßnahmen und die Harmonisierung der Okklusion möglich wurde, Patienten langzeitig mit funktionell gestaltetem Zahnersatz zu versorgen und Patienten mit funktionellen Symptomen und Beschwerden durch sie zu behandeln.

In den 90er Jahren kehrte dann scheinbar etwas Ruhe ein. Das lag zum einen daran, dass die gesetzlichen Krankenkassen funktionsdiagnostische und -therapeutische Maßnahmen seither auch nicht mehr freiwillig bezuschussen durften (für manche ein Fehler, für andere ein Erfolg). In jüngerer Zeit mehrten sich zudem Stimmen, die der Okklusion bei der Entstehung von craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) eine immer untergeordnetere Rolle zuschreiben.

Die tägliche und praktische Auseinandersetzung derjenigen, die sich mit GMD-Patienten beschäftigen und diese funktionsorientiert untersuchen und behandeln, spricht allerdings dagegen. Auch die Erkenntnisse aus der internationalen Literatur sprechen dagegen – funktionsdiagnostische Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil der zahnmedizinischen Diagnostik und Therapie.

Somit ist die funktionelle Analyse der Determinaten des craniomandibulären Systems auf Störungen und damit die Erkennungen von Veränderung in der „Okklusion“ ein Schlüssel, um Funktionserkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Hierfür braucht man die klinische, instrumentelle und bildgebende Funktionsdiagnostik. Hierfür spricht auch, dass die Zahl der Zahnärzte, die funktionsdiagnostische und -therapeutische Kurse besuchen (zum Beispiel bei der APW) und die der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie (AFDT der DGZMK), ständig gestiegen sind.
Aber es war aus heutiger Sicht gut, dass die Funktionslehre ein wenig aus dem spektakulären Gesichts- und Meinungsfeld gerutscht war, wodurch die Möglichkeit bestand, alle offenen Fragen, die sich in den euphorischen Zeiten angehäuft hatten, neu zu bedenken, zu bearbeiten und auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen. Das haben die Autoren Ahlers und Jakstat getan und ihr Lehrbuch im Sinne einer wissenschaftlichen Zusammenstellung aktueller Erkenntnisse auf dem Gebiet der Funktionsdiagnostik zum richtigen Zeitpunkt auf den zahnärztlichen Büchermarkt gebracht.

Die Autoren bauen in diesem Lehrbuch nach strukturierter Befunderhebung ein neues Diagnoseschema auf und erarbeiten Hinweise zur Behandlung. Dies ist genau das Konzept des Lehrbuches: die Funktionsdiagnostik und -therapie von zahnärztlicher Seite ausführlich nachvollziehbar zu beschreiben, zu erklären und bildlich darzustellen. Ein Schwergewicht liegt darüber hinaus auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Medizinern, Zahnärzten und Physiotherapeuten und unterstreicht das Wort von G. Meyer, Greifswald: „ZahnMedizin“.

Die Anzahl der Seiten und Abbildungen ist fast nebensächlich, Hauptsache ist, die Herausgeber haben selbst und durch die Gewinnung von anerkannten Autoren das Thema „Klinische Funktionsanalyse“ (interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen) umfassend und auf den heutigen Kenntnisstand verfasst und es hervorragend didaktisch aufbereitet. Das Lehrbuch ist für jeden ein „Muss“, der in die Funktionslehre einsteigen möchte. Auch derjenige, der die Funktionsdiagnostik anwendet und sich über den neusten Stand informieren möchte, findet hierin in kompakter Form ein zeitgemäßes Update – besonders, was die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei craniomandibulären Dysfunktions-Erkrankungen betrifft.

Dieses Lehrbuch leitet eine Phase ein, in der die klinische Funktionsdiagnostik bei CMD-Problemen nicht nur als ein zahnärztliches, sondern als ein interdisziplinär medizinisches Problem betrachtet werden soll – und das ist gut so!

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Lehrbuch,
Wegweiser und Nachschlagewerk:
Klinische Funktionslehre –
Der „Ahlers/Jakstat“

Stefan Dietrich,
Friedrich-AIexander-Universität ErIangen
und Imperial College London

Rheinisches Zahnärztebtatt
(Jg. 46), Heft 7-6 Juli/August 2003, Seite 423
rzb Funktionelle Störungen des kraniomandibulären Systems – oder besser craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) – sind vielfältig, multikausal und erscheinen besonders Studenten und Neueinsteigern sehr komplex und schwer verständlich. Ein funktionelles Verständnis für diesen Symptomenkomplex erfordert häufig des Durcharbeiten von Lehrbüchern und Sekundärliteratur.

Es existieren verschiedene Analysebögen und -strategien, was für Neueinsteiger sehr verwirrend sein kann. Abhilfe schafft in dieser Hinsicht das Lehrbuch „Klinische Funktionsanalyse — Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ von Ahlers und Jakstat. Das Buch ist Lehrbuch, Wegweiser und Nachschlagewerk zugleich. Es ist in übersichtliche und gut gewählte Kapitel gegliedert. Im Vordergrund stehen dabei die umfangreichen Kapitel 3 „Zannärztllche Klinische Funktionsanalyse“ und 4 „Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie“ bei Verdacht auf CMD.

Als besonders lobenswert sei erwähnt, daß a) die ebenfalls im dentaConcept Verlag erschienenen Analysebogen vom selben Autorenteam erstellt wurden und b) inhaltlich auf das im Buch beschriebene Untersuchungskonzept abgestimmt sind. Die praktische Anwendung ist im Buch eingehend beschrieben.

Ungereimtheiten, wie sie unter anderen Umständen regelmäßig auftreten, beispielsweise unterschiedliche Bezeichnungen in einem Lehrbuch und einem dazu nicht „passenden“ Erfassungsbogen (z.B. „Attrition“ oder „Abrasion“), führen oft zu Verwirrungen. Dieses Problem wird durch das abgestimmte Konzept von Ahlers/Jakstat elegant umgangen bzw. gelöst.
Unterstützt und funktionell ergänzt wird dieses einheitliche Konzept durch die Kompatibilität mit der von Ahlers/Jakstat eniwickelten Praxissoftware CMDcheck
und CMDfact. Nicht nur inhaltlich, sondern allein durch die graphische Gestaltung entsteht insgesamt eine wohlausgewogene Einheit, welche dem Anwender jederzeit das Gefühl gibt, sich innerhalb eInes sicher evaluierten und durchdachten Systems zu befinden. Diese Sicherheit kommt letzten Endes dem Patienten zugute.

Die oben erwähnte Vergleichbarkeit der Ergebnisse, z.B. die Beobachtung des Krankheits-/Therapieverlaufes, gilt ebenso für wissenschaftliches Arbeiten.

Fazit

Zahlreiche Studentengenerationen wurden von Namen wie „Der große Löffler“ oder „Der Rohen“ geprägt. Für die Zahnmedizinische Funktionslehre fehlt ein solcher Meilenstein bisher. Das Buch „Klinische Funktionsanalyse“ von Ahlers/Jakstat eignet sich sehr diese Rolle in Zukunft zu übernehmen. Es ist als Einstieg in den komplexen Bereich der craniomandibulären Dysfunktionen, als Praxisleitfaden und als Nachschlagewerk gleichermaßen geeignet. Ein „Mehr an Funktionsiehre in Ausbildung und Studium“ kann es aber nicht übernehmen. Oft scheitern solche Kursvorhaben aber lediglich daran, daß kein geeignetes Lehrbuch vorhanden ist. Insofern kann „Der Ahlers/Jakstat“ die richtungsweisende Rolle übernehmen.

 
Rezension zum
„Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse –
interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen

Dr. Lutz Krause, Chemnitz

Zahnärzteblatt Sachsen, 02/2003
Die Themenkreise „Funktionsanalyse - Funktionstherapie - Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)" gelten vielfach noch als unklar und universitär. Denn oft fehlt die logistische Hilfe, weniger Interesse und Wille, sich in der niedergelassenen Praxis mit FAL/FAT-Prinzipien zu befassen und diese systematisch in den Praxisalltag zu integrieren.

Nach vielen Fortbildungen und dem Studium zahlreicher Publikationen zu dieser Thematik war ich lange Zeit auf der Suche nach einem gedruckten Leitfaden für die tägliche Praxis, sowohl für den „Einzelkämpfer" an der GKV-Front als auch für die subtile Vorbereitung und Durchführung hochwertiger Restauration. Das „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse - interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen", sowie die 2002 erschienene Software „CMDfact"(r) möchte ich in diesem Zusammenhang empfehlen.

Dr. M. Oliver Ahlers, Oberarzt in der Abt. für Zahnerhaltungskunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sowie Leiter des Arbeitskreises für chronische Schmerzen der Hamburger Zahnärztekammer, und Prof. Dr. Holger A. Jakstat, Lehrstuhlinhaber für Zahnärztliche Propädeutik und Werkstoffkunde an der Universität Leipzig, legten ein Arbeitsbuch für den Praktiker vor, das ein schlüssiges Konzept zur klinischen Funktionsanalyse anbietet. Es beinhaltet eine von den Autoren seit 1996 erarbeitete Systematik für Anamnese, Befunderhebung, Auswertung und Dokumentation der klinischen Untersuchung.

Dem Überblick über aktuelle Aussagen zur klinischen Funktionsanalyse unter Berücksichtigung der gültigen Nomenklatur physiologischer und pathologischer Zustände des Kauorgans (ICD-Schlüssel, IHS und AG für Funktionslehre der DGZMK) werden die Grundzüge der funktionellen Anatomie des Kauorgans und der angrenzenden Strukturen in didaktisch hervorragender Weise auf nur wenigen Seiten zusammengefasst angefügt.

Die Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit des Zahnarztes mit den Fachgebieten Orthopädie, Physiotherapie und Psychosomatik wird in anschaulichen Folgekapiteln herausgearbeitet. Das fachübergreifende Konsil ist zumeist unerlässlich. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen Körperfehlhaltung, Beinlängendifferenz, Beckenkippung, Stellung der Halswirbelsäule und Unterkieferposition klinisch bedeutsam. Grundzüge der physiotherapeutischen Untersuchung und Therapie werden mit dem Hinweis zur gebotenen Vorsicht bei jedweder Manipulation an der HWS (nur durch entsprechend geschultes Fachpersonal!) anschaulich vermittelt.
Der Durchführung der klinischen Funktionsanalyse ist der Hauptinhalt des Buches gewidmet. Alle diagnostischen Maßnahmen sind Schritt für Schritt foto- und/oder computergrafisch aufgeführt. Die Darstellung von manueller Untersuchungstechnik Befundableitung und -aussage besticht in ihrer Übersichtlichkeit. Die klare Einteilung in Initial-, Differential- und Nebendiagnosen zur Problematik Gesichtsschmerz verhindert „verwaschene" Aussagen zum Krankheitsbild und erleichtert die Erkenntnis, wann die konsiliarische Überweisung sinnvoll und erforderlich ist. Ein extra dafür konzipiertes und praktikables System von „Konsiliarbögen" und Formblättern zur interdisziplinären Abstimmung mit Fachärzten gebietsnaher Disziplinen und Physiotherapeuten wird vorgestellt. Gerade diese Systematik der Befunddokumentation schließt eine handwerkliche Lücke bei der Einführung funktionsanalytischer und -therapeutischer Prinzipien in die Praxis.

Diese Systematik wird mit der Neuversion der ebenfalls von Dr. Ahlers und Prof. Dr. Jakstat entwickelten und programmierten (Prof. Jakstat) Software „CMDfact(r) - Klinische Funktionsanalyse für Windows(r)" inhaltlich dem Gedanken Rechnung, dass Befunddokumentation im modernen Praxisalltag zwangsläufig mit dem PC verbunden ist. Die vorliegende Software ist aber mehr als eine gelungene Schnittstelle zwischen klinischer Funktionsanalyse und Praxis-PC. CMDfact(r) vereint Lernprogramm und Befunddokumentation. Die funktionellen Zusammenhänge bei CMD-Erkrankungen werden dem Behandler, dem Personal sowie dem Patienten anschaulich vor Augen geführt. Zahlreiche Zusatzinformationen, die aus Hilfetexten, Fotos und Videoanimationen einfach zu entnehmen sind, erleichtern den Einstieg in die Funktionsdiagnostik.

Über den zahnärztlichen Part hinaus beschäftigen sich in gebotener Kürze, aber mit hohem Informationsgehalt weitere Kapitel des Arbeitsbuches mit den verwandten Themenkreisen bildgebende Diagnostik, Tinnitus und unklare Otalgien bei Funktionsstörungen sowie mit der instrumentellen Funktionsdiagnostik und (schienen-) therapeutischen Konsequenzen. Informationen zu psychischen Einflussfaktoren auf die Funktion des Kauorgans, zu „Problempatienten" und zur bedeutsamen „Arzt-Patienten-Beziehung" fehlen ebenso wenig wie Hinweise zur Integration funktionsdiagnostischer Prinzipien in den Praxisalltag, zur Patientenaufklärung, zur Qualitätssicherung, zur Abrechnung sowie zum Umgang mit Versicherungen und Erstattungsstellen.

Das Buch ist klar gegliedert und mit Fotos, 3D-Grafiken und Übersichten seitens des Verlages in ansprechender Form ausgestattet worden. Die Software ist einfach zu installieren und besticht im Handling durch einfaches Windows-Layout.

 
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Klinische Funktionsanalyse -
Interdisziplinäres Vorgehen mit opt. Befundbögen

Dr. Jürgen Dapprich, Düsseldorf
zmk
ZMK 18, 3 (2002) S.168
Dieses ausgezeichnete Buch wurde von Ahlers und Jakstat und zehn weiteren bekannten Spezialisten über die klinische Funktionsanalyse geschrieben, das jede Kollegin und jeder Kollege in Praxis und Universität durcharbeiten sollte. Mit diesem Werk wird eine Lücke geschlossen, da die Funktionslehre leider immer noch kein Prüfungsfach in der universitären Ausbildung ist. Dabei ist die Funktionsanalyse und Therapie Grundlage einer modernen Zahnmedizin.

Das Buch ist in mehr als 500 Seiten klar gegliedert und zeigt sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praxisnah die klinische Funktionsanalyse, die bei der Untersuchung mit den von Ahlers und Jakstat entwickelten Befundbögen zu der richtigen Diagnose führt. Diese Befundbögen sind auch in der Software CDMfact enthalten, für den papierlosen Einsatz in einer vernetzten Praxis. Ganz pfiffig ist der Fragebogen zur Stressbelastung, bei dem der Patient zwar persönliche Fragen beantwortet, dem Zahnarzt aber nur die ermittelte Punktzahl mitteilt, von deren Höhe dann die Überweisung an einen Psychotherapeuten abhängt.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Mitautoren aus Orthopädie, Psychosomatik und Physiotherapie ist bei der Funktionsanalyse und Therapie in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Sie beschreiben in ihren hervorragenden Beiträgen die Wechselbeziehungen ihrer Fachgebiete zum craniomandibulären System.

Ganz entscheidend sind die sehr häufig vorkommenden Zusammenhänge zwischen craniomandibulärer Dysfunktion und Orthopädie, dafür wurde ebenfalls ein Befundbogen entwickelt, da Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstand und Fehlhaltungen der Wirbelsäule einen großen Einfluss auf die Okklusion und das Kiefergelenk haben.
Bei der Therapie sind die Mitbehandlung des Orthopäden und der auf das Kiefergelenk spezialisierten Physiotherapeuten für den Erfolg unserer Behandlung enorm wichtig. Die Autoren sehen den Zahnarzt als Koordinator, der innerhalb der medizinischen Fachgebiete die Betreuung des Patienten übernimmt und damit die Zahnmedizin der Medizin wieder näher bringt.

Die klinische Funktionsanalyse wird in ihrer gesamten Breite beschrieben, angefangen von der funktionellen Anatomie über die wichtige Rolle der Okklusion, die Ahlers und Jakstat wissenschaftlich untermauern, bis hin zur Unterscheidung zwischen myogener und arthrogener Ursache der craniomandibulären Dysfunktion.

Als Praktiker mit mehr als 30 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Funktionslehre kann ich sagen, dass dieses Buch nicht nur über theoretische Grundlagen informiert, sondern dem Zahnarzt auch eine hervorragende Arbeitsanleitung gibt, um die klinische Funktionsanalyse in der Praxis anzuwenden.

Ein rundum gelungenes Buch, das ich auf das Wärmste empfehlen kann und das jedem, der sich mit dieser Thematik beschäftigen möchte, wieder mehr Freude am Beruf durch mehr Erfolg bei der Behandlung seiner Patienten vermittelt.

 
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Nachgelesen...
Aktuelle Fachbücher für das Dentalteam

Johannes Hörschgen, Marburg

Teamwork 5, 2 (2002) S.204
Ohne eine gezielte klinische und gegebenenfalls instrumentelle Funktionsanalyse ist eine profunde Diagnose und Behandlung funktioneller Störungen und Erkrankungen des Kauorgans nicht möglich. Das vorliegende Arbeitsbuch stellt in zahlreichen Einzelkapiteln verschiedener Autoren ein abgestimmtes Konzept zur klinischen Funktionsanalyse vor. Es beschreibt ein seit 1996 von den Herausgebern entwickeltes Konzept für die Anamnese, Befunderhebung, Auswertung und Dokumentation dieser Untersuchung.

Nach einem Überblick über den aktuellen Stand der klinischen Funktionsanalyse unter besonderer Berücksichtigung der Nomenklatur physiologischer und pathologischer Situationen des Kauorgans (nach ICD-Schlüssel, IHS und AG für Funktionslehre) werden Grundlagen der funktionellen Anatomie auf nur wenigen Seiten zusammengefasst.

Der Hauptteil des Buches widmet sich hingegen der klinischen Funktionsdiagnostik und der interdisziplinären Zusammenarbeit in Diagnose und Therapie. Für die technische Umsetzung in die Praxis wurden alle Arbeitsschritte "step by step" fotografisch illustriert oder in computergenerierten 3D-Abbildungen dargestellt. Untersuchungstechnik, Befunde und deren Aussagekraft sind sehr übersichtlich präsentiert. Mögliche Initialdiagnosen, wichtige Differentialdiagnosen zum Symptom Gesichtsschmerz und Indikationen für die konsiliarische Überweisung werden detailliert besprochen. Ebenfalls ausführlich erläutert ist die von den Autoren durchdachte und zeiteffizient neugestaltete Dokumentation der einzelnen Untersuchungsschritte mittels hierzu entwickelter Formblätter. Hierzu zählen auch spezielle "Konsiliarbögen" für die interdisziplinäre Abstimmung mit anderen Gebietsärzten und Physiotherapeuten.

Weiterhin bekommt der Leser umfangreiche Informationen zu psychischen Einflüssen auf die Funktion des Kauorgans und zu psychosomatischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Auch auf sog. Problempatienten und die Arzt-Patienten-Beziehung ("Koryphäen-Killer-Syndrom") wird eingegangen. Schmerzphysiologie und chronische Schmerzzustände werden nicht näher abgehandelt, medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten nur gestreift.
Gut gelungen ist die Beschreibung der orthopädischen Einflüsse, insbesondere die Zusammenhänge zwischen Körperfehlhaltung, Beinlängendifferenz, Kippung des Beckens, Halswirbelsäule und Kieferposition. Dem Leser werden Grundkenntnisse der physiotherapeutischen Untersuchung und Mitbehandlung vermittelt, wobei darauf hingewiesen sei, dass jede Manipulation an Wirbelsäule und insbesondere der Halswirbelsäule spezielle Schulung und Erfahrung voraussetzt (Gefahr einer irreversiblen Schädigung z.B. bei Osteoporose-Erkrankten).

In weiteren kürzeren Kapiteln zur bildgebenden Diagnostik, Tinnitus und unklaren Otalgien bei Funktionsstörungen des Kauorgans sowie zur instrumentellen Funktionsdiagnostik und Schienentherapie kann der Leser mit geringem Zeitaufwand für die Praxis ausreichende Informationen erhalten. Zur Vervollständigung des Werkes werden am Ende Lösungsvorschläge für die Integration funktionsdiagnostischer Maßnahmen in den Praxisalltag gegeben, dies mit konkreten Beispielen zu den Themen Patientenaufklärung, Qualitäts- und Beweissicherung, Information konsiliarisch tätiger Fachpraxen, Abrechnung sowie Unterstützung des Patienten im Umgang mit Versicherungen und Erstattungsstellen.

Alle Kapitel sind übersichtlich gegliedert und enthalten farblich hinterlegte Zusammenfassungen. Konzept und Buch entwickeln das Vorgehen fort, welches dem 1985 von Engelhardt vorgestellten "Klinischen Funktionsstatus der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsanalyse der DGZMK" zugrunde lag. Eine Anleitung zur Durchführung der Untersuchung sowie deren Dokumentation und Auswertung war seinerzeit noch nicht mitpubliziert worden. Sie liegt nunmehr in aktualisierter Form vor.

An der Weiterentwicklung und Erstellung des Buches beteiligten sich Spezialisten aus den Dysfunktionssprechstunden der Universitätszahnkliniken der FU Berlin, HU Berlin, der Universitäten Greifswald, Düsseldorf, Freiburg, Hamburg, Jena, Leipzig, Rostock sowie ambulanter Einrichtungen für orthopädische Rehabilitation, Physiotherapie und Psychosomatik. Dies illustriert die Auffassung der Autoren, dass Cranio-Mandibuläre Dysfunktionen durch ein Zusammenwirken mehrerer Fachdisziplinen unter Führung des Zahnarztes mit höherer Erfolgsaussicht therapiert werden können.

Somit ist dieses Buch nicht nur für den Praktiker, der über den Bereich des Kauorgans hinausschaut, sondern genauso für die angesprochenen benachbarten Fachdisziplinen empfehlenswert. Die Ausstattung des Buches durch den Verlag ist gut, der Preis noch angemessen.

 
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Klinische Funktionsanalyse
Prof. W.B. Freesmeyer, Berlin

ZWR, 11/2001
Es scheint so zu sein, dass die Funktionslehre und damit die Funktionsdiagnostik und -therapie in den letzten 15 Jahren an Attraktion für die zahnärztliche Praxis und damit für uns Zahnärzte verloren hat. Nach der Euphorie in den 80er Jahren, wo von den Universitäten, den zahnärztlichen Praxen eine Flut von Innovationen, Anregungen und Fortbildungen ausgingen, um die Funktionsdiagnostik auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen, ihre Anwendung in der Praxis für den Patienten zu beschreiben und zu optimieren und sowohl für den Patienten als auch für das Fachgebiet eine funktionsorientierte optimale restaurative Zahnmedizin zu etablieren, ist etwas Ruhe eingekehrt. Das liegt zum einen daran, dass die gesetzlichen Krankenkassen funktionsdiagnostische und -therapeutische Maßnahmen nie vollwertig als zu bezuschussende Leistungen anerkannt haben. Zum anderen an teils wissenschaftlich fundiert meist aber nur an Äußerungen verschiedener Veröffentlichungen und vorgetragener Meinungen, die Okklusion spiele bei der Entstehung von craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) eine untergeordnete Rolle. Die tägliche Auseinandersetzung mit CMD-Patienten spricht dagegen. Denn das Haupteinsatzgebiet, um Funktionserkrankungen zu erkennen und zu behandeln, und das mit gutem Erfolg, ist "die Okklusion"!

Die gesetzlichen Krankenkassen und auch ein Teil der Privatkassen taten und tun sich immer noch schwer, funktionsdiagnostische und -therapeutische Maßnahmen als zahnärztliche Leistungen anzuerkennen, da im gemeinsamen Sinne vielleicht begründet, die Angst bestand, dass die Ausgaben für zahnärztliche Leistungen sich drastisch erhöhen könnten. Eine Frage, die bisher noch nie betriebswirtschaftlich untersucht wurde, ob es besser ist, Zahnersatz in kurzen Zeiträumen zu erneuern oder durch funktionsdiagnostische und -therapeutische Maßnahmen so sicherzustellen, dass er sich harmonisch in die Funktionsmuster des craniomandibulären Systems integriert. Aber dies ist nur eine Seite der Medaille, die andere ist, dass jeder von uns, Okklusion hin oder her, an CMD-Funktionsstörungen erkranken kann und dann gehört die Funktionsdiagnostik und -therapie aus zahnärztlicher Sicht auch dazu, Patienten von den Beschwerden zu befreien.
Aber vielleicht ist es gut so, dass die Funktionslehre ein wenig aus dem spektakulären Gesichts- und Meinungsfeld gerutscht ist, denn dadurch hatte sie auch die Möglichkeit, alle Fragen, die sich in den euphorischen Zeiten angehäuft haben, zu bedenken, zu bearbeiten und wissenschaftlich fundierte Rückschlüsse für die zahnärztliche Praxis in der Diagnostik und Therapie von CMD-Erkrankungen zu ziehen. Und genau an diesem Punkt oder Zeitpunkt haben Herr Ahlers und Herr Jakstat ihr Lehrbuch auf den riesengroßen Büchermarkt gebracht. Denn die Erkenntnisse in der Funktionsdiagnostik und -therapie sind in den letzten Jahren weiter gegangen und dies ist gerade in der intemationalen Literatur zu bemerken; nicht nur Zahnärzte arbeiten auf diesem Gebiet, sondern auch Arzte, Psychologen und Physiotherapeuten und sie bauen Diagnoseschemata auf, erarbeiten Behandlungskonzepte und sie geben Erfolgsprognosen. Hier setzt das Konzept des Lehrbuches an, die Funktionsdiagnostik und -therapie von zahnärztlicher Seite zu beschreiben, zu erklären und darzustellen. Das Schwergewicht liegt sowohl in der Diagnostik, als auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit aufzuzeigen und zu koordinieren und Schlussfolgerungen für die Therapie von CMD-Patienten zu ziehen. Wie viele Seiten, wie viele Abbildungen sind nebensächlich, Hauptsache ist, die Herausgeber haben selbst oder durch die Gewinnung von anerkannten Autoren, das Thema ,,Klinische Funktionsanalyse" (interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen) umfassend und auf heutigem Erkenntnisstand behandelt und es hervorragend didaktisch aufbereitet.

Das Lehrbuch ist nicht nur ein Muss für jeden, der in die Funktionslehre einsteigen möchte, weil er ihren Sinn erkannt hat, auch wenn GKV und Privatkassen streiken, es ist auch ein Muss für denjenigen, der die Funktionsdiagnostik auf zahnärztlichem Gebiet anwendet, aber über die interdisziplinäre Rolle dieser Erkrankung, hauptsächlich aus diagnostischer Sicht, noch wenig Erfahrung besitzt.

Die klinische Funktionsdiagnostik ist nicht nur ein zahnärztliches Problem, sondem ein interdisziplinär medizinisches.

 
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Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“

Klinische Funktionsanalyse
C. Winkelmann

Zeitschrift für Physiotherapeuten, 9/2001
Hinsichtlich der kraniomandibulären Funktionsstörungen ist man sich heutzutage einig, dass ein erfolgreicher therapeutischer Zugang nur möglich ist, wenn die Komplexität derartiger Störungen beachtet wird. Diesem Anspruch kann nur ein interdisziplinär tätiges Team aus Physiotherapeuten, Ärzten und Psychologen gerecht werden, die sich in das diagnostische und therapeutische Gesamtkonzept einordnen. Im Untertitel des vorliegenden Buches wird dieses „interdisziplinäre Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ als methodisches Prinzip und Kemstück der praktischen Arbeit betont. Als Koautoren konnten namhafte und anerkannte Spezialisten gewonnen werden. Das von den Verfassern etwas zurückhaltend als Arbeitsbuch eingeordnete Werk ist Lehrbuch und praktisches Arbeitsmittel zugleich. Es richtet sich schwerpunktmäßig an praktizierende Therapeuten, Osteopathen, Zahnärzte und Ärzte sowie Psychologen und wird allein damit dem oben genanntem Anspruch als interdisziplinäres Nachschlagewerk gerecht.

Insgesamt sechs Kapitel vermitteln den aktuellen Stand einer vernünftigen klinischen Funktionsanalyse am Kiefergelenk. Hervorzuheben ist die deutlich erkennbare Absicht des Autorenteams, mittels standardisierter Untersuchungsdurchführung und -auswertung gesicherte Therapieempfehlungen aufzubauen. Deutlich wird gleichermaßen, dass eine fundierte Untersuchung des Kiefergelenks einerseits auf sicheren Erkenntnissen zur funktionellen Anatomie und Physiologie beruht, jedoch auch begleitende psychologische Aspekte berücksichtigen muss.

Das Buch ist zwar nicht immer in einer durchgängigen Systematik gegliedert, lässt aber hinsichtlich der Inhalte keine Fragen offen und strebt nachhaltig eine interdisziplinäre Vorgehensweise mit einer Verknüpfung der einzelnen Kapitel an. Als praxisrelevantes Problem wird beispielsweise darauf Wert gelegt, dass im Patientenmanagement neben den medizinischen auch organisatorische Schnittstellen existieren, die zu überwinden mindestens ebenso wichtig ist wie die Abstimmung des medizinischen Vorgehens.

Zahlreiche instruktive und perfekt gestaltete Abbildungen, die einheitlich verwendete und angepasste Nomenklatur sowie ein durchgängiger Schreibstil machen das Buch hervorragend lesbar. Ein aussagefähiges Stichwortverzeichnis sowie die kapiteleigene Liste der Quellenliteratur zeugen von der profunden Bearbeitung der Thematik, die dem Leser den schnellen wie auch vertieften Einstieg erleichtert. Besonders erwähnenswert sind die modernen und aussagekräftigen Grafiken; Fotos sind sparsam mit hinweisenden Zeichen ergänzt, die wichtige Details betonen. Sämtliche Fotografien sind bis hin zu Makroaufnahmen drucktechnisch hervorragend ausgeführt. Erklärungen zu manuellen Untersuchungs- und Behandlungstechniken werden durch die sachbezogenen Schwarzweiß-Darstellungen nahezu ideal ergänzt.
Die Tabellen und Flussdiagramme sind nicht überfrachtet und veranschaulichen die ganzheitliche Betrachtungsweise am Kiefergelenk sehr gut. Für den Praktiker ist besonders wichtig, dass die Abbildungen der Untersuchungstechniken beispielhaft illustrieren, mit welch' geringem Aufwand unter Alltagsbedingungen eine suffiziente Funktionsdiagnostik der Kiefergelenke möglich ist. Es sind eben nicht nur ausgefeilte und technisch aufwendige Untersuchungen, die das diagnostische Vorgehen bestimmen.

Die Konzeption als Arbeitsbuch wird durch die im Anhang aufgelisteten Bezugsquellen für Dokumentationsformulare und Instrumente ergänzt. Es ist dabei nicht zu übersehen, dass hierbei auch die Vermarktung der vorgestellten Untersuchungsmethoden und Behandlungskonzepte angestrebt wird: Die im Text beschriebenen Instrumente, Formblätter und sonstigen Materialien können über Artikelnummern und Bezugsquellen bezogen werden. Als Einstieg in ein Untersuchungsset liegt jedem Buch ein CMD-Meter bei, das zur Vermessung von Asymmetrien während der Mundöffnung sowie der Unterkieferbeweglichkeit dienen kann.

Der 20-seitige Part zur physiotherapeutischen Untersuchung und Mitbehandlung ist inhaltlich hochwertig und ausreichend. Er umfaßt Erklärungen zur Funktion des gesamten Bewegungssystems, natürlich mit der Betonung des Kauorgans. Hier wird besonders deutlich, dass die Funktionsuntersuchung am Kiefergelenk grundsätzlich die Beurteilung des Gesamtorganismus beinhaltet. Herausgestellt sind dabei Mechanismen und Wirkungen manualmedizinischer Techniken. Sehr gut diskutiert werden die Kompensationsmechanismen bei Kiefergelenks- und Wirbelsäulendysfunktionen, die - obwohl teilweise durchaus bekannt - in ihrer gelungenen Darstellung mit Ausweichbewegungen und muskuloskelettalen Störungen überzeugen. Ein Schwerpunkt liegt auf der systematischen physiotherapeutischen Untersuchung und den befundgerechten Interventionsmöglichkeiten. Ergänzt wird dieser Teil durch Selbstübungsprogramme. Im Sinne der verbesserten interdisziplinären Kommunikation wird ein spezieller, praktisch umsetzbarer "Befundbogen Physiotherapie" vorgeschlagen. Damit wird auch der Forderung nach einer Qualitätssicherung entsprochen.

Zusammenfassend kann das vorliegende Buch als umfassendes Basiswerk zur Funktionsuntersuchung und Therapie kraniomandibulärer Dysfunktionen empfohlen werden. Da auch Fragen zum praktischen Patientenmanagement einschließlich Planung, Durchführung, Steuerung und Kontrolle der Therapien erörtert werden, dürfte es sich als Standardwerk etablieren. Der zunächst relativ hoch erscheinende Anschaffungspreis sollte nicht abschrecken, da das vorliegende Buch zahlreiche nur verstreut aufzufindende Quellen bündelt und letztlich sowohl inhaltlich als auch qualitativ gerechtfertigt ist.

 
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Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse

Die ZahnarztWoche 26/01, 27.06.2001
Das zur IDS erschienene Arbeitsbuch stellt in zahlreichen Einzelkapiteln verschiedener Autoren ein abgestimmtes Konzept zur Klinischen Funktionsanalyse vor. Es beschreibt ein seit 1996 von den Herausgebern entwickeltes Konzept für die Anamnese, Befund-erhebung, Auswertung und Dokumentation dieser Untersuchung.

Konzept und Buch entwickeln dabei das Vorgehen fort, welches dem 1985 von Engelhardt vorgestellten "Klinischen Funktionsstatus der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsanalyse der DGZMK" zugrundelag.

Für die technische Umsetzung in die Praxis wurden alle Arbeitsschritte step by step fotografisch illustriert bzw. in computergenerierten 3D-Abbildungen dargestellt. Ebenfalls ausführlich erläutert ist die von den Autoren durchdachte und zeiteffizient neugestaltete Dokumentation der einzelnen Untersuchungsschritte mittels hierzu entwickelter Formblätter. Hierzu zählen auch Konsiliarbögen für die interdiziplinäre Abstimmung mit anderen Gebietsärzten und Physiotherapeuten.
Dies illustriert die Auffassung der Autoren, daß Cranio-Mandibuläre Dysfunktionen (CMD) durch ein Zusammenwirken mehrerer Fachdisziplinen unter Führung des Zahnarztes mit höherer Erfolgsaussicht therapiert werden können.

Das Konzept ist von den beiden Herausgebern in gemeinsamer Arbeit an der Universität Hamburg begründet worden. An der Weiterentwicklung und Erstellung des Buches beteiligten sich Spezialisten aus den Dysfunktionssprechstunden der Universitätszahnkliniken der FU Berlin, HU Berlin, der Universitäten Greifswald, Düsseldorf, Freiburg, Hamburg, Jena, Leipzig, Rostock sowie ambulanter Einrichtungen für orthopädische Rehabilitation, Physiotherapie und Psychosomatik.

Dieses Arbeitsbuch ist hilfreich für den Zahnarzt, es erleichtert dem Studierenden das komplexe Geschehen kraniomandibulärer Funktionsstörungen zu verstehen, farüber hinaus bietet es wertvolle Unterlagen für den interdisziplinären Austausch, der bei der Behandlung dieser Patienten oft Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist.

 
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Erfahrungen anwendungsbereit
Prof. Dr. Dr. Raimund Petz

Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt, 9/2001
Das lang erwartete Arbeitsbuch, als Kompendium im klinischen Alltag einsetzbar und mit Beitragen verschiedener Autoren ein abgestuftes Konzept zur klinischen Funktionsanalyse bietend, erleichtert sowohl dem Zahnarzt als auch dem Studierenden das Verständnis für die Problematik kraniomandibulärer Funktionsstörungen. Es schafft darüber hinaus die Basis für die Zusammenarbeit konsiliarisch tätiger Mediziner, um dem Behandlungsanliegen der Betroffenen in vollem Umfang gerecht werden zu können.

Die aktualisierte Form der Durchführung sowie deren Dokumentation und Auswertung – klare Diktion, leicht fassbares Bildmaterial und abgestufte Systematik erleichtern Information und Orientierung – machen deutlich, dass vielfach nur die interdisziplinäre Einbeziehung von Vertretern anderer Fachbereiche die Voraussetzung für das erfolgreiche Wirken im klinischen Alltag darstellt und damit erst eine effektive Hilfe für die ärztliche Betreuung des Patienten ermöglicht, bei denen ein hochsensibles Funktionssystem aus der Balance geraten ist.

Alle Arbeitsschritte werden für die technische Umsetzung in der Praxis fotografisch illustriert bzw. in 3D-Abbildungen dargestellt. Gleichermaßen ausführlich erfolgt die Erläuterung der von den Autoren durchdachten und zeiteffizient neugestalteten Dokumentation der einzelnen Untersuchungsschritte mittels hierfür entwickelter Formblätter. Dazu zählen auch die „Konsiliarbögen“ für die interdisziplinäre Abstimmung mit anderen Gebietsärzten und Physiotherapeuten sowie die Berücksichtigung psychosomatischer Einflüsse.

Neben allgemeinen Ausführunge zu Funktionstörungen des Kauorgans, der klinischen Funtionsdiagnostik einschließlich der interdisziplinären Zusammenarbeit, die natürlich auch die Therapie beinhaltet, werden instrumentelle Funktionsdiagnostik und -therapie (z.B. Aufbissbehelfe, Okklusionsschienen, Schienenbehandlung und konsiliarische Therapie) eingehend beschrieben. Das Behandlungsmanagement als letztes großes Kapitel beschäftigt sich schließlich mit der Intergration funktionsdiagnostischer Maßnahmen in den Praxisalltag, der Dokumentation als Mittel der Qualitäts- und Beweissicherung, der Patientenaufkläurng wie auch u.a. mit der Information konsiliarisch tätgier Fachpraxen.

Natürlich ist der Rezensent sich bewusst, dass er nur andeutungsweise auf einige wenige Aspekte dieses in Hamburg von den beiden Herausgebern entwickelten und seit Jahren bewährten Konzeptes hinweisen konnte. Der besondere Stellenwert dieses ausgezeichneten Buches liegt sicherlich in der Kombination eines aktualisierten, aber dennoch für alle Zahnärzte ohne Spezialausbildung nachvollziehbaren Verfahrens zur klinischen Funktionsanaylse zusammen mit der Anwendung und Nutzung entsprechender interdisziplinärer Maßnahmen resp. Kontakte. Die gezielte Ausrichtung auf die Situation der zahnärztlichen Praxis mit der betonten und möglichen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Zentren dürfte jeden praktisch tätigen Zahnarzt motivieren, sich hier Rat und Anregung zu holen zur praktischen Umsetzung, d.h. kompetenten Einschätzung des Behandlungsanliegens der Patienten.