|
Das Arbeitsbuch 4. Auflage
|
|
Auszeichnungmit dem Tagungsbestpreis Das Diagnoseschema in den Kapiteln 3.3 und 3.4 wurde von der Arbeitsgemeinschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie in der DGZMK im Jahr 2001 mit dem Tagungsbestpreis ausgezeichnet. Stellungnahmen in Briefen an den Verlag Zur vierten Auflage: Die 4. erweiterte und aktualisierte Auflage des „Klassikers“: Klinische Funktionsanalyse ist in seinem thematischen- und didaktischen Aufbau sehr gut gelungen und sollte als Lehrbuch in keiner funktionell geprägten Praxis fehlen. Das vorgestellte Konzept ist hervorragend strukturiert und schnell umsetzbar. Bei diesem Arbeitsbuch handelt es sich für mich um einen Leitfaden, der sich einer breiten wissenschaftlichen Grundlage bedient und die klinische Funktionsanalyse verständlich strukturiert hat. Besonders hervorzuheben ist in der neuen Auflage die Aktualisierung der einzelnen Themen und die Einbindung der manuellen Strukturanalyse als diagnostischen Baustein. Ich gratuliere den Autoren zu diesem gelungenen Buch! Dr. Johannes Heimann, Frankfurt am Main 14.5.2012 Zur dritten Auflage: Danke für das wunderbare Buch - ganz toll! Sabrina Schnitger, Physiotherapeutin, Bad Wiessee 15.3.2007 Zur zweiten Auflage: Das Buch läßt mich nicht los! Bin endlich 1x durch und habe viel gelernt. Dr. Clemens Streblow, Hannover Herzliche Gratulation zum Arbeitsbuch "Klinische Funktionsanalyse". Das Warten hat sich offensichtlich gelohnt! Dr. Lutz Krause, Chemnitz Das ist ja ein richtiges Opus geworden - ich bin sehr beeindruckt. Endlich mal was neues auf dem deutschen Markt. Besonders gefiel mir, dass Ihr die aktuellen Diskussionen in der deutschen CMD Szene ein bisschen reflektiert und eventuell strittige Argumente mit ordentlichen Quellen belegt habt. Außerdem fand ich die orthopädischen und physiotherapeutischen Abschnitte sehr gelungen. Diesen wichtigen Teilgebieten wird, soweit ich das überblicke, - abgesehen vom Bu- & Lotzmann - endlich der gebührende Stellenwert zugewiesen. Im Gegensatz zum eben erwähnten Bildatlas bleibt ihr aber auf dem Teppich in Sachen Diagnostik, so dass auch der Einsteiger mit wenig Mühe einen schönen Leitfaden zur Hand hat. Dr. Matthias Lange, Universität Rostock Ihr Buch ist nicht nur sehr schön geworden, sondern auch einfach zu lesen!!! ZA Christian Stoica, Karlsruhe Ihr Buch Klinische Funktionsdiagnostik finde ich sehr gut Dr. Ralf Weigelt, Berlin |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“
(4. Auflage) Journal of Craniomandibular Function 2012;4(1):95–98
Auszüge aus der Rezension... Dr. med. dent. Jan Wiesner, Praxis für Zahnheilkunde, Frankfurt/Main Den vollen Text der Rezension finden Sie |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“
(4. Auflage) Zahnmedizin uptodate, Nr. 6, Dezember 2011 CMD – verstehen und behandeln in allen Facetten Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) umfassen neben den Funktionsstörungen des stomatognathen Systems auch Symptome und Ursachen anderer medizinischer Disziplinen. Die Diagnostik und Therapie bedürfen besonderer Kompetenzen des behandelnden (Zahn)Arztes, der Umgang mit betroffenen Patienten setzt eine strukturierte Diagnostik voraus und erfordert eine differenzierte Therapie. Für die inzwischen 4. neu überarbeitete Auflage konnten die Autoren erneut hochkarätige Beiträge deutschsprachiger Spezialisten gewinnen. Sie bemühen sich, durch die Konzeption dieses Buches und durch anschauliche Illustrationen Licht und Ordnung in die Flut neuer Erkenntnisse in diesem Fachgebiet zu bringen. Die Autoren gehen besonders in den Teilaspekten der Ätiologie und Diagnostik ins Detail. ohne aber den roten Faden zu verlieren. Somit kann dieses Buch mit Fug und Recht dem Anspruch an ein Lehrwerk für Studierende, Interessierte und Praktizierende für die klinische Funktionsanalyse genügen. Neben dem eigenen Diagnostikkonzept und dem praktikablen Screening wird auch auf das zusätzlich erwerbbare Computerprogramm „CMDfact“ eingegangen, welches vor allem die Dokumentation der Diagnostik vereinfachen soll. Darüber hinaus geben die Autoren auch einen guten Überblick über die anderen Teilaspekte der CMD-Diagnostik und -Therapie. Der interdisziplinäre Gedanke der ZahnMedizin als ein Teil in der CMD-Diagnostik und -Therapie wird hier besonders deutlich. Angefangen bei der Behandlung des Schmerzes und psychischen Aspekten über orthopädische und physiotherapeutische Grundlagen zu radiologischen Untersuchungsmöglichkeiren bis hin zu otologischen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischen Differenzialdiagnosen wird dem interessierten Leser ein allgemeinmedizinisches Grundwissen vermittelt. Jedes Kapitel wird mit Literaturnachweisen unterfüttert und kann als abgeschlossenes Modul gesehen werden. Außerdem wird dem praktisch orientierten Leser ein Leitfaden für die zahnärztliche Gesprächsführung und ein Behandlungsmanagement für die Funktionsdiagnostik an die Hand gegeben. Dokumentationshilfen, wie Anamnese- und Befundbögen, konsiliarische Formblätter und Aufklärungsbögen werden vorgestellt und können darüber hinaus beim Verlag direkt bestellt werden. Das vorgestellte Konzept lässt sich somit individuell und abhängig von den eigenen Anforderungen und Kompetenzen baukastenarttg realisieren und erweitern. Abgerundet wird dieses Buch mit einem Überblick über die Möglichkeiten der instrumentellen Funktionsdiagnostik und Therapie. Das ursprünglich als Arbeitsbuch konzipierte Werk kann man als wissenschaftlich aktuelles Lehrwerk der funktionellen Funktionsdiagnostik einstufen und empfehlen. Die Konzeption des Buches erlaubt sowohl einen praktischen Überblick als auch eine profunde theoretische Auseinandersetzung mit der CMD-Problematik. Dabei wird hier vor allem die Rolle des Zahnarztes in einem interdisziplinären Netzwerk deutlich hervorgehoben und gestärkt. Philipp Emicke, Greifswald |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse“
(4. Auflage) ZM 101, Nr. 22A, 16.11. 2011, (3192) Praxistaugliches Therapiemanagement Die 4., erweiterte und aktualisierte Auflage des Fachbuchs ist da. Auf 680 Seiten mit 560 Abbildungen gelingt es den Herausgebern, PD Dr. M. Oliver Ahlers und Prof. Dr. H. A. Jakstat, die komplexe Problematik der craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) dem praktisch tätigen Zahnarzt ebeso wie Studierenden oder Vertretern anderer Fachdisziplinen verständlich nahezubringen. Die Kapitel bauen sinnvoll aufeinander auf und dennoch ist es möglich, sich jedes in sich abgeschlossene Kapitel auch selektiv zu erarbeiten. Um dem multifaktoriellen Geschehen der CMD gerecht zu werden, wird neben der zahnärztlichen klinischen Funktionsanalyse vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit berücksichtigt. Dazu gehören psychische Faktoren ebenso wie die Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichts-chirurgische Differentialdiagnosen, HNO-ärztliche Befunde, die Schmerzchoronifizierung sowie die zahnärztliche Gesprächsführung. Über die instrumentelle Funktionsdiagnostik wird zur Therapie der CMD übergeleitet und ein praxistaugliches Behandlungsmanagement dargestellt. Die Darlegungen sind prägnant und in sich schlüssig und durch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse untermauert. Den Herausgebern ist es gelungen, namhafte Autoren zu gewinnen und dennoch eine Arbeitsbuch zu konzipieren, das aus einem Guss geschaffen ist und durch seine systematische Darstellung in Wort, Bild und Grafik besticht. Ingrid Peroz, Berlin |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie |
Zahrärzteblatt Schleswig-Holstein September 2010 |
|
|
(...) Ein wichtiger Teil beschäftigt sich mit der instrumentellen Funktionsdiagnostik und der verschiedenen Aspekte von Schienentherapien. Dem praktischen Zahnarzt, der gelegentlich ein wenig ratlos vor der Summe der von ihm und ggf. Kollegen erhobenen Befunde steht, wird ein Leitfaden „Behandlungsmanagement“ an die Hand gegeben. Schließlich erhält der Zahnarzt noch einen guten Rat mit auf den Weg: Die Auffassung eines Zahnarztes, er könne CMD-Erkrankungen heilen, werde zu fünfzig Prozent ins Leere gehen, weil bestimmte Symptomenbilder aus unterschiedlichsten Kausalitäten her nicht wirklich austherapierbar seien. Man tue gut daran, seinen Patienten diese Erwartungshaltung in geeigneter Weise rechtzeitig zu vermitteln. |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Funktionsstörungen des Kauorgans... Dr. Ilka Hanke, Düsseldorf |
Journal of Orofacial Orthopedics (Zeitschrift „Fortschritte der Kieferorthopädie“) 6 2007, S. 527f. |
|
Passend zum Arbeitsbuch haben die Autoren eine Software "CMDfact" herausgegeben, die mit Hilfe von preisgekrönten Befundbögen durch den Untersuchungszirkel führt und die Erstellung der Diagnose im Ausschlussverfahren unterstützt. Zudem enthält die CD Trickfilme zur Erleichterung der Patientenaufklärung sowie die Möglichkeit der rationellen Erstellung professioneller Arztbriefe aufgrund der erfassten Befunde.
|
Im Rahmen des vorgestellten Stufen konzeptes ergeben sich auch Hinweise auf notwendige konsiliarische Befundungen bzw. Behandlungen. Ein Abschnitt des Buches erläutert die Zusammenhänge zu anderen Fachgebieten wie Orthopädie, Physiotherapie und Psychosomatik. Die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit wird deutlich herausgestellt und lässt die Therapeuten im Team Verständnis für die Arbeit der anderen bekommen. Dabei sind insbesondere die Zusammenhänge zwischen Unterkieferposition und Körperhaltung sehr interessant. Außerdem werden Konsiliarbögen zur Verfügung gestellt, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit vereinfachen. Der Zahnarzt bekommt dabei die Rolle als Koordinator innerhalb der medizinischen Fachgebiete. Das Arbeitsbuch umfasst knapp 600 Seiten, von denen man sich nicht abschrecken lassen sollte. Sie sind großzügig geschrieben und beinhalten zahlreiche instruktive Abbildungen. Eine einheitliche Nomenklatur und ein konstanter Schreibstil machen das Buch gut lesbar. Das Buch ist insgesamt sehr praxisbezogen und kann schnell umgesetzt werden. Jedem, der sich in Zukunft mehr mit der Funktionsanalyse und -therapie beschäftigen möchte und bisher noch auf der Suche nach einem abgestimmten Konzept ist, kann ich dieses Buch mit bestem Gewissen empfehlen. Das Buch ist nunmehr sechs Jahre am Leser gereift und die Autoren haben insbesondere diese Neuauflage für eine umfangreiche Neubearbeitung genutzt, so dass ein umfassendes Gesamtwerk entstanden ist. Die wachsende Liste der Koautoren, die dieses Werk unterstützen und erweitern spricht außerdem für sich.
Dr. Ilka Hanke |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ „Klinische Funktionsanalyse“ – eine Erfolgsstory Dr. Jürgen Dapprich, Düsseldorf |
![]() ZMK , 4 (2008) S.253 |
Die erste Auflage 2000 war vergriffen, als sie herauskam und die 2. Auflage 2001 ist 2007 ausverkauft und durch die 3. erweiterte Auflage ersetzt worden und das im Eigenverlag (www.dentaConcept.de), ohne Unterstützung und Werbung durch einen großen Verlag – eine tolle Bilanz. |
Was mich als funktionstherapeutisch tätigen Praktiker besonders freut, ist die eindeutige Aussage von Ahlers und Jakstat zur Bedeutung der Okklusion und die wichtige Rolle des Einschleifens und/oder Aufbauens für die Behandlung der CMD (im übrigen bestätigen das die Stellungnahmen der DGFDT). Denn die Rolle der Okklusion wird in den letzten Jahren von evidenzbasierten Theoretikern als bedeutungslos hingestellt und das Einschleifen der Zähne als obsolet deklariert, mit negativen Folgen für die betroffenen Patienten.
Dr. Jürgen Dapprich |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Interdisziplinäres Konzept zur Diagnostik und Therapie bei CMD Dr. med. dent. Matthias Lange Niedergelassener Zahnarzt in Berlin |
Zahnmedizin uptodate, 02/2008 |
Noch vor wenigen Jahren war die Funktionsanalyse eine exklusive Domäne der Zahnärzte. Mit den Erkenntnissen über die multikausalen Zusammenhänge bei der Entstehung kraniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) steht der Zahnarzt heute im Zentrum eines Behandlungskonzepts, das neben Orthopäden und Physiotherapeuten, Psychologen und Schmerztherapeuten, Neurologen und HNO-Ärzte einbindet. Das vorliegende Lehrbuch erscheint mittlerweile in der dritten Auflage und bündelt das unter dem Begriff „Hamburger Schule“ gewachsene Konzept der interdisziplinären Untersuchung und Therapie auf der Grundlage systematisch bestimmbarer Diagnosen. Wesentlicher Bestandteil der vorgestellten Untersuchungsmethodik ist ein umfangreiches System von Befundbögen. die den Behandler - grafisch und didaktisch hervorragend aufeinander abgestimmt - bei der Funktionsanalyse begleiten. Den Kern bildet die klassische Untersuchungsmethodik nach Krogh-Poulsen. ergänzt und erweitert um ScreeningInstrumente zur raschen Aufdeckung von Nebendiagnosen. Schritt für Schritt werden die einzelnen Untersuchungstechniken in Wort und Bild erläutert. Zur Entscheidungsfindung werden die Befunde tabellarisch entsprechenden Initialdiagnosen zugeordnet und Schlussfolgerungen für eine adäquate Therapie gezogen. |
Fast ein Drittel des imposanten Buches räumen die Herausgeber der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Diagnostik und Therapie von CMD ein. In prägnanter Form werden Einflüsse und Zusammenhänge von Spezialisten der verschiedenen Fachgebiete beleuchtet. Stellvertretend sei das Kapitel "Physiotherapeutische Untersuchung und Mitbehandlung" genannt. Übersichtlich werden unterschiedliche gewebespezifische Diagnosetechniken dargestellt und Behandlungsstrategien für die entsprechenden Erkrankungen vermittelt. Praktische Hinweise zur Verordnung und zur Dokumentation des Behandlungsverlaufes erleichtern die Integration eines physiotherapeutischen Behandlungsangebots in den Praxisalltag. Es wird der theoretische Hintergrund für ein ausgewogenes Diagnoseund Therapiekonzept vermittelt, das slch in Universität und Praxis bewährt hat. Ideal auch für Einsteiger und Studierende.
Dr. med. dent. Matthias Lange |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Klinische Funktionsanalyse – Das Ahlers-Jakstat-Konzept: Vorstellung eines effizienten Diagnoseschemas für die Praxis Stefan Dietrich, Univ. Erlangen |
Bayrisches Zahnärzteblatt, 10/2004 |
„ ...Abgerundet wird das Konzept durch ein ausführliches Lehrbuch, eine effiziente Software (CMDfact®) sowie das dazu passende, patentierte Meßinstrument (CMDmeter®). Die Ergebnisse der klinischen Funktionsdiagnostik können bei Bedarf noch durch eine instrumentelle Funktionsanalyse ergänzt werden. Auch hierfür existiert ein entsprechender Zusatzbogen. Ebenfalls sehr effektiv sind die zusätzlichen Möglichkeiten für Qualitätsmanagement und Abrechnung. |
Fazit: Das Ahlers/Jakstat-Konzept stellt einen echten Fortschritt in der zahnärztlichen Funktionsanalyse dar. Besonders für Neueinsteiger, aber auch für erfahrene Praktiker ist das Konzept eine große Bereicherung.“
Den vollständigen Text können Sie seitenweise als |
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Lehrbuch, Wegweiser und Nachschlagewerk: Klinische Funktionslehre Der Ahlers/Jakstat Stefan Dietrich, Friedrich-AIexander-Universität ErIangen und Imperial College London |
![]() Rheinisches Zahnärztebtatt (Jg. 46), Heft 7-6 Juli/August 2003, Seite 423 |
Funktionelle Störungen des kraniomandibulären Systems oder besser craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind vielfältig, multikausal und erscheinen besonders Studenten und Neueinsteigern sehr komplex und schwer verständlich. Ein funktionelles Verständnis für diesen Symptomenkomplex erfordert häufig des Durcharbeiten von Lehrbüchern und Sekundärliteratur.Es existieren verschiedene Analysebögen und -strategien, was für Neueinsteiger sehr verwirrend sein kann. Abhilfe schafft in dieser Hinsicht das Lehrbuch Klinische Funktionsanalyse Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen von Ahlers und Jakstat. Das Buch ist Lehrbuch, Wegweiser und Nachschlagewerk zugleich. Es ist in übersichtliche und gut gewählte Kapitel gegliedert. Im Vordergrund stehen dabei die umfangreichen Kapitel 3 Zannärztllche Klinische Funktionsanalyse und 4 Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Diagnostik und Therapie bei Verdacht auf CMD. Als besonders lobenswert sei erwähnt, daß a) die ebenfalls im dentaConcept Verlag erschienenen Analysebogen vom selben Autorenteam erstellt wurden und b) inhaltlich auf das im Buch beschriebene Untersuchungskonzept abgestimmt sind. Die praktische Anwendung ist im Buch eingehend beschrieben. Ungereimtheiten, wie sie unter anderen Umständen regelmäßig auftreten, beispielsweise unterschiedliche Bezeichnungen in einem Lehrbuch und einem dazu nicht passenden Erfassungsbogen (z.B. Attrition oder Abrasion), führen oft zu Verwirrungen. Dieses Problem wird durch das abgestimmte Konzept von Ahlers/Jakstat elegant umgangen bzw. gelöst. |
Unterstützt und funktionell ergänzt wird dieses einheitliche Konzept durch die Kompatibilität mit der von Ahlers/Jakstat eniwickelten Praxissoftware CMDcheck und CMDfact. Nicht nur inhaltlich, sondern allein durch die graphische Gestaltung entsteht insgesamt eine wohlausgewogene Einheit, welche dem Anwender jederzeit das Gefühl gibt, sich innerhalb eInes sicher evaluierten und durchdachten Systems zu befinden. Diese Sicherheit kommt letzten Endes dem Patienten zugute. Die oben erwähnte Vergleichbarkeit der Ergebnisse, z.B. die Beobachtung des Krankheits-/Therapieverlaufes, gilt ebenso für wissenschaftliches Arbeiten. Fazit Zahlreiche Studentengenerationen wurden von Namen wie Der große Löffler oder Der Rohen geprägt. Für die Zahnmedizinische Funktionslehre fehlt ein solcher Meilenstein bisher. Das Buch Klinische Funktionsanalyse von Ahlers/Jakstat eignet sich sehr diese Rolle in Zukunft zu übernehmen. Es ist als Einstieg in den komplexen Bereich der craniomandibulären Dysfunktionen, als Praxisleitfaden und als Nachschlagewerk gleichermaßen geeignet. Ein Mehr an Funktionsiehre in Ausbildung und Studium kann es aber nicht übernehmen. Oft scheitern solche Kursvorhaben aber lediglich daran, daß kein geeignetes Lehrbuch vorhanden ist. Insofern kann Der Ahlers/Jakstat die richtungsweisende Rolle übernehmen.
|
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Klinische Funktionsanalyse - Interdisziplinäres Vorgehen mit opt. Befundbögen Dr. Jürgen Dapprich, Düsseldorf |
![]() ZMK 18, 3 (2002) S.168 |
|
Dieses ausgezeichnete Buch wurde von Ahlers und Jakstat und zehn weiteren bekannten Spezialisten über die klinische Funktionsanalyse geschrieben, das jede Kollegin und jeder Kollege in Praxis und Universität durcharbeiten sollte. Mit diesem Werk wird eine Lücke geschlossen, da die Funktionslehre leider immer noch kein Prüfungsfach in der universitären Ausbildung ist. Dabei ist die Funktionsanalyse und Therapie Grundlage einer modernen Zahnmedizin. Das Buch ist in mehr als 500 Seiten klar gegliedert und zeigt sowohl die theoretischen Grundlagen als auch praxisnah die klinische Funktionsanalyse, die bei der Untersuchung mit den von Ahlers und Jakstat entwickelten Befundbögen zu der richtigen Diagnose führt. Diese Befundbögen sind auch in der Software CDMfact enthalten, für den papierlosen Einsatz in einer vernetzten Praxis. Ganz pfiffig ist der Fragebogen zur Stressbelastung, bei dem der Patient zwar persönliche Fragen beantwortet, dem Zahnarzt aber nur die ermittelte Punktzahl mitteilt, von deren Höhe dann die Überweisung an einen Psychotherapeuten abhängt. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Mitautoren aus Orthopädie, Psychosomatik und Physiotherapie ist bei der Funktionsanalyse und Therapie in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Sie beschreiben in ihren hervorragenden Beiträgen die Wechselbeziehungen ihrer Fachgebiete zum craniomandibulären System. Ganz entscheidend sind die sehr häufig vorkommenden Zusammenhänge zwischen craniomandibulärer Dysfunktion und Orthopädie, dafür wurde ebenfalls ein Befundbogen entwickelt, da Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstand und Fehlhaltungen der Wirbelsäule einen großen Einfluss auf die Okklusion und das Kiefergelenk haben. |
Bei der Therapie sind die Mitbehandlung des Orthopäden und der auf das Kiefergelenk spezialisierten Physiotherapeuten für den Erfolg unserer Behandlung enorm wichtig. Die Autoren sehen den Zahnarzt als Koordinator, der innerhalb der medizinischen Fachgebiete die Betreuung des Patienten übernimmt und damit die Zahnmedizin der Medizin wieder näher bringt. Die klinische Funktionsanalyse wird in ihrer gesamten Breite beschrieben, angefangen von der funktionellen Anatomie über die wichtige Rolle der Okklusion, die Ahlers und Jakstat wissenschaftlich untermauern, bis hin zur Unterscheidung zwischen myogener und arthrogener Ursache der craniomandibulären Dysfunktion. Als Praktiker mit mehr als 30 Jahren intensiver Beschäftigung mit der Funktionslehre kann ich sagen, dass dieses Buch nicht nur über theoretische Grundlagen informiert, sondern dem Zahnarzt auch eine hervorragende Arbeitsanleitung gibt, um die klinische Funktionsanalyse in der Praxis anzuwenden. Ein rundum gelungenes Buch, das ich auf das Wärmste empfehlen kann und das jedem, der sich mit dieser Thematik beschäftigen möchte, wieder mehr Freude am Beruf durch mehr Erfolg bei der Behandlung seiner Patienten vermittelt.
|
|
Rezension zum „Arbeitsbuch Klinische Funktionsanalyse – Interdisziplinäres Vorgehen mit optimierten Befundbögen“ Erfahrungen anwendungsbereit Prof. Dr. Dr. Raimund Petz |
Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt, 9/2001 |
|
Das lang erwartete Arbeitsbuch, als Kompendium im klinischen Alltag einsetzbar und mit Beitragen verschiedener Autoren ein abgestuftes Konzept zur klinischen Funktionsanalyse bietend, erleichtert sowohl dem Zahnarzt als auch dem Studierenden das Verständnis für die Problematik kraniomandibulärer Funktionsstörungen. Es schafft darüber hinaus die Basis für die Zusammenarbeit konsiliarisch tätiger Mediziner, um dem Behandlungsanliegen der Betroffenen in vollem Umfang gerecht werden zu können. Die aktualisierte Form der Durchführung sowie deren Dokumentation und Auswertung klare Diktion, leicht fassbares Bildmaterial und abgestufte Systematik erleichtern Information und Orientierung machen deutlich, dass vielfach nur die interdisziplinäre Einbeziehung von Vertretern anderer Fachbereiche die Voraussetzung für das erfolgreiche Wirken im klinischen Alltag darstellt und damit erst eine effektive Hilfe für die ärztliche Betreuung des Patienten ermöglicht, bei denen ein hochsensibles Funktionssystem aus der Balance geraten ist. Alle Arbeitsschritte werden für die technische Umsetzung in der Praxis fotografisch illustriert bzw. in 3D-Abbildungen dargestellt. Gleichermaßen ausführlich erfolgt die Erläuterung der von den Autoren durchdachten und zeiteffizient neugestalteten Dokumentation der einzelnen Untersuchungsschritte mittels hierfür entwickelter Formblätter. Dazu zählen auch die Konsiliarbögen für die interdisziplinäre Abstimmung mit anderen Gebietsärzten und Physiotherapeuten sowie die Berücksichtigung psychosomatischer Einflüsse. |
Neben allgemeinen Ausführunge zu Funktionstörungen des Kauorgans, der klinischen Funtionsdiagnostik einschließlich der interdisziplinären Zusammenarbeit, die natürlich auch die Therapie beinhaltet, werden instrumentelle Funktionsdiagnostik und -therapie (z.B. Aufbissbehelfe, Okklusionsschienen, Schienenbehandlung und konsiliarische Therapie) eingehend beschrieben. Das Behandlungsmanagement als letztes großes Kapitel beschäftigt sich schließlich mit der Intergration funktionsdiagnostischer Maßnahmen in den Praxisalltag, der Dokumentation als Mittel der Qualitäts- und Beweissicherung, der Patientenaufkläurng wie auch u.a. mit der Information konsiliarisch tätgier Fachpraxen. |